Das Projekt

Blickwinkel Diabetes ist eine Anlaufstelle rund um das Thema Diabetes Typ 1. Wir möchten mit unserer gemeinsamen Expertise und unseren Erfahrungen den Blickwinkel ändern, mit dem die Gesellschaft auf das Thema Diabetes schaut. 

Wir haben keine Lust mehr auf toxische Positivität und Feel-good-Mentalität. Auf Blickwinkel Diabetes gibt es die authentische, manchmal vulnerable Wahrheit und eine Entstigmatisierung sowie Enttabuisierung von Diabetes-Themen.

 

Blickwinkel soll Diabetes (Typ 1) als das porträtieren, was es ist: Eine Stoffwechselerkrankung, dessen Diagnostizierte sich nicht in Stereotype oder gesellschaftliche Schubladen zwängen lassen, sondern vielfältige Lebensrealitäten mitbringen. Diese Erfahrungen müssen endlich Wertschätzung erfahren und in der Behandlung sowie Repräsentation als Expertise berücksichtigt werden.

Wir möchte Themen ansprechen, die gesellschaftlich eher stigmatisiert sind und als Tabu gehandelt werden: z. B. Sexualität oder der Umgang mit psychischen Erkrankungen. Es gehört viel Mut dazu, öffentlich über bestimmte private Dinge zu sprechen, und wir möchten eine sichere Austauschmöglichkeit und Anlaufstelle, nicht nur für Betroffene sondern auch für Angehörige, Freunde, und alle Interessierten schaffen, die das Teilen von sensiblen Erfahrungen im Zusammenhang mit Diabetes ermöglicht und den Austausch zwischen Gleichgesinnten fördert.
Es wird genügend Möglichkeiten geben, sich selbst einzubringen und eigene Themen vorzuschlagen, um vielfältige Interessengebiete abdecken zu können.

Wichtig: Wir sind offen für jegliche Erfahrungen mit Diabetes und möchten keine Menschen ausschließen oder spalten. Das Team von Blickwinkel lebt selbst mit Typ 1 Diabetes (bzw. seltenen Formen). Wir sprechen jedoch nicht nur Menschen mit Diabetes an, sondern schaffen auch für Angehörige, Freund*innen und Interessierte eine Anlaufstelle und Austauschmöglichkeiten rund um das Thema Typ 1 Diabetes. Wir sind der Meinung, dass auch das Umfeld von Menschen mit Diabetes über Wissen zur Erkrankung verfügen (sollte), vor allem durch gelebte Erfahrung. Deshalb sprechen wir auch auf der Seite über "Menschen mit gelebter Diabeteserfahrung". Das schließt beispielsweise Sorgeberechtigte, Partner*innen oder Freund*innen ein.